Wiprotel Frankfurt ist der vierte Wiprotel-Standort, der innerhalb eines Jahres im europäischen Portfolio von Wipro fertiggestellt wurde, und knüpft an das in Stuttgart, Paris und London entwickelte Konzept an. Die dreistöckige, 2.800 m² große Arbeitsfläche vereint gastfreundliches Design, eine durchdachte Einrichtungsstrategie und lokale Identität auf eine Weise, die Maßstäbe für zukünftige Standorte setzt.
Entwicklung einer europaweiten Einführung
In enger Zusammenarbeit mit dem europäischen Team von Wipro, darunter Mario Libonati, Leiter des Bereichs Operations Europe, und dem Architekturbüro Jazzunique, übernahm Tsunami Axis die Beratung in Sachen Möbel, die Unterstützung bei der Gestaltung, die Produktauswahl sowie die komplette Projektabwicklung. Als vierter Wiprotel-Standort, der innerhalb eines Jahres fertiggestellt wurde, konnten in Frankfurt die Erfahrungen aus früheren Projekten umfassend einfließen. Dies führte zu einer gezielteren Möbelstrategie, einer reduzierten Lieferantenbasis, einer höheren Materialqualität sowie einer besseren Kontrolle über Zeitplan und Ausführung.
Ein Möbel-Framework
Möbel spielen eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung des vom Hotel inspirierten Charakters des Raums. Einheitliche Arbeitsstühle und Arbeitsumgebungen verankern den Arbeitsbereich in der größeren Wiprotel-Familie, während Besprechungsräume und Bereiche für die Zusammenarbeit durch maßgeschneiderte Polsterungen, edle Lederausführungen und moderne Lounge- und Couchtischdesigns von Brunner aufgewertet werden. Eine wesentliche Verfeinerung war die Neugestaltung des charakteristischen Wiprotel-Konferenztischs mit Athens-Portoro-Marmor, wodurch Tiefe und visuelle Klarheit verstärkt wurden.
Materialintegrität und Handwerkskunst
Die natürlichen Walnuss-Oberflächen wurden sorgfältig ausgewählt und aufeinander abgestimmt, damit die Einzelmöbel und Einbauten als ein einheitliches, zusammenhängendes Gesamtkonzept wirken – was eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten erforderte. In Workshops mit dem Kunden wurden Entscheidungen zu Stoffen und Oberflächen getroffen, um sicherzustellen, dass sich jeder Berührungspunkt bewusst gestaltet, haptisch ansprechend und hochwertig anfühlt. Diese Abstimmung der Materialien war entscheidend, um die Integrität des übergeordneten Wiprotel-Designkonzepts zu wahren.
In Frankfurt verwurzelt
Der lokale Charakter kommt in der Architektur und der Tischlerei zum Ausdruck, unter anderem durch eine maßgeschneiderte Interpretation der historischen Frankfurter „Wasserhäuschen“-Kioske, wodurch der Raum in seinem kulturellen Kontext verankert wird, ohne die allgemeine Markenkonsistenz zu beeinträchtigen. Dieser Ansatz steht im Einklang mit dem Wiprotel-Modell, das an allen Standorten eine Standardisierung von 90 % und eine lokale Ausprägung von 10 % vorsieht.
Für Skalierbarkeit konzipiert
Frankfurt dient nun im weiteren Verlauf des Programms als Vorbild für künftige Wiprotel-Standorte. Es zeigt, wie ein klares Einrichtungskonzept, das auf Iteration und Erfahrung basiert, die Skalierbarkeit in ganz Europa fördern und gleichzeitig die Qualität und das Nutzererlebnis kontinuierlich verbessern kann.
Fotos: Kristof Lemp