Wir waren stolz darauf, Hauptsponsor des „SustainableDesign Forum 2026“ des Sustainable Design Collectivein Clerkenwell zu sein. In der unverwechselbaren Atmosphäre des „Crypt on the Green“ brachte die Veranstaltung Designer, Berater und Partner aus der Branche zu einem Tag des offenen Austauschs und gemeinsamer Ziele zusammen.


Auf dem Foto: Harsha Kotak (links), Katie Bowes (Mitte), Joanna Knight (rechts)

Unsere Designleiterin Katie Bowes nahm sowohl an den Vorträgen als auch an den Podiumsdiskussionen teil und beleuchtete dabei, wie die frühesten Phasen eines Projekts nicht nur die ökologischen Auswirkungen beeinflussen, sondern auch, wie Menschen einen Raum im Laufe der Zeit erleben und eine Beziehung zu ihm aufbauen.

Die wichtigsten Erkenntnisse

Im Laufe des Tages zogen sich mehrere Themen wie ein roter Faden durch das Programm.

Die Entscheidungen, die ganz zu Beginn eines Projekts getroffen werden, haben nachhaltige Auswirkungen. Ein Projektbriefing dient nicht nur der Festlegung des Umfangs – es definiert auch die Zielsetzung und die Verantwortlichkeiten. Wenn dabei Menschen, Zugehörigkeit und Wohlbefinden im Mittelpunkt stehen, ist es wahrscheinlicher, dass Räume geschätzt, gepflegt und langfristig erhalten bleiben.

Umgebungen, die Identität und Sinn widerspiegeln, sind in der Regel von Dauer. Wenn Menschen sich mit einem Ort verbunden fühlen, sind sie eher bereit, sich dafür einzusetzen, ihn sinnvoll zu nutzen und länger zu erhalten.

Nachhaltigkeit ist untrennbar mit den Menschen verbunden. Sie wird davon geprägt, wie Räume erlebt werden, und zunehmend auch davon, welche Erwartungen Einzelne an die Organisationen stellen, für die sie arbeiten.

Es herrschte zudem die feste Überzeugung, dass Standards und Zertifizierungen zwar wichtig sind, der Fortschritt jedoch ebenso sehr von Klarheit, Transparenz und einer praxisorientierten Entscheidungsfindung abhängt, die sowohl auf die Kunden als auch auf die Endnutzer abgestimmt ist.

In allen Podiumsdiskussionen und Gesprächen wurde eines deutlich: Echte Fortschritte entstehen durch den gemeinsamen Dialog und die Bereitschaft, unsere Vorgehensweisen bei der Konzeption, Spezifikation und Umsetzung zu hinterfragen.

Das Gespräch fortsetzen

Bei Tsunami Axis bietet unsere „Design for Reuse“-Methodik eine designorientierte Alternative, bei der vorhandene Möbel nicht als Einschränkung, sondern als Teil des Auftrags betrachtet werden.

Durch eine frühzeitige Bestandsaufnahme und eine durchdachte Anpassung der Gestaltung werden die weiterverwendeten Möbel in die neuen Umgebungen integriert, wobei Leistungs-, ästhetische und gesetzliche Anforderungen erfüllt werden.

Indem wir geerbte Vermögenswerte als kreative Ressource betrachten, fördern wir einen stärker auf Kreislaufwirtschaft ausgerichteten Ansatz bei der Beschaffung. Ein Ansatz, der Investitionen schützt, Charakter verleiht und durchdachtere Strategien für den Arbeitsplatz ermöglicht.

Das Ergebnis ist ein Gestaltungsansatz, der den in Materialien gebundenen Kohlenstoff reduziert, den Materialwert bewahrt und eine verantwortungsbewusstere Entscheidungsfindung fördert.


Vielen Dank an Harsha Kotak und Joanna Knight, die Gründerinnen des „Sustainable Design Collective“, für die Schaffung eines Forums, das Offenheit, kritisches Hinterfragen und Zusammenarbeit gleichermaßen gefördert hat.