Wiprotel in Frankfurt ist der vierte von der Hotellerie inspirierte Arbeitsbereich, der innerhalb eines Jahres im europäischen Portfolio von Wiprorealisiert wurde, und knüpft damit an erfolgreiche Umsetzungen in Stuttgart, Paris und London an. Das Projekt zeigt, wie ein festgelegtes Möbelkonzept standortübergreifend angewendet werden kann – wobei sich die Details weiterentwickeln, während Klarheit, Zusammenhalt und Konsistenz gewahrt bleiben.


Auf der Grundlage der aus den früheren Standorten gewonnenen Erkenntnisse arbeitete Tsunami Axis eng mit dem europäischen Team von Wipro sowie dem Architekturbüro Jazzunique zusammen, um die Möbelberatung, die Produktauswahl sowie die komplette Lieferung und Montage zu unterstützen. Dieser kooperative Ansatz stellte sicher, dass sich die etablierten Prinzipien nahtlos auf das Umfeld in Frankfurt übertragen ließen und gleichzeitig den spezifischen Anforderungen der Räumlichkeiten Rechnung getragen wurde.

Das Ergebnis ist ein klar definiertes und strukturiertes Einrichtungskonzept, eine optimierte Lieferantenstrategie sowie ein hohes Maß an Kontrolle über Zeitplan, Qualität und Ausführung. Wiprotel Frankfurt dient als überzeugendes Vorbild für künftige Standorte – und zeigt, wie ein klares und zugleich flexibles Einrichtungskonzept mehrere Standorte miteinander verbinden und gleichzeitig das Arbeitserlebnis kontinuierlich verbessern kann.

Ein definiertes Möbel-Framework

Möbel spielen eine zentrale Rolle bei der Gestaltung des vom Hotel inspirierten Charakters des Raums. Einheitliche Arbeitsstühle und Arbeitsbereiche sorgen für eine wiedererkennbare Identität an allen Standorten, während Tagungsräume und Bereiche für die Zusammenarbeit durch maßgeschneiderte Polsterungen, edle Lederausführungen und moderne Lounge- und Couchtischdesigns aufgewertet werden.

In Frankfurt wurde der charakteristische Konferenztisch mit Portoro-Marmor aus Athen veredelt, was ihm optische Tiefe verleiht und gleichzeitig die Kontinuität zum Gesamtkonzept gewährleistet.

Lokale Ausprägung, europaweite Einheitlichkeit

Während der Gesamtansatz einem Modell von 90 % Standardisierung und 10 % lokaler Prägung folgt, kommt die Identität Frankfurts durch maßgeschneiderte architektonische und schreinereitechnische Elemente zum Ausdruck – darunter eine zeitgemäße Interpretation der historischen „Wasserhäuschen“-Kioske der Stadt.

Durch diese Ausgewogenheit kann sich jeder Standort vor Ort verwurzelt fühlen und gleichzeitig Teil eines größeren europäischen Wipro-Portfolios bleiben.

Materialintegrität

Die natürlichen Walnuss-Oberflächen wurden sorgfältig aufeinander abgestimmt, sodass die Einzelmöbel und die Einbauten eine einheitliche Formensprache bilden. Workshops mit dem Kunden spielten eine entscheidende Rolle bei der Abstimmung von Stoffen, Texturen und Oberflächen, um sicherzustellen, dass sich der Raum durchweg haptisch ansprechend, bewusst gestaltet und hochwertig anfühlt.

Dieses Maß an materieller Disziplin war unerlässlich, um Konsistenz zu gewährleisten und gleichzeitig eine Weiterentwicklung des Rahmenwerks zu ermöglichen.

Entwickelt für zukünftige Projekte

Frankfurt dient nun als Maßstab, während das Programm europaweit fortgesetzt wird. Es zeigt, wie ein klares, bewährtes Rahmenkonzept für Büromöbel die Skalierbarkeit fördern und gleichzeitig die Qualität, die Einheitlichkeit und das Nutzererlebnis weiter verbessern kann.

Lesen Sie die vollständige Fallstudie zu Wiprotel Frankfurt.

Quelle
Videografie: Peter Peiker
Fotografie: Kristof Lemp